Archiv für August, 2011

Normgerechte ( DIN EN ISO 1043-1:2001) Bezeichnung / Schreibweise von Folien: Beispiel LDPE / PE-LD, LLDPE / PE-LLD, OPP / PP-BO

Barriereklebstoff

In der Folien-/ Verpackungsindustrie trifft man häufig auf Quereinsteiger oder neue Mitarbeiter aus ehemals ganz anderen Bereichen.

In unseren Workshops gehen wir daher auch intensiv auf die “normgerechteSchreibweise der Materialien und Folien ein. Nicht mit dem Ziel die Norm in den Vordergrund zu rücken, sondern durch eine einheitliche Kenzeichnung und Schreibweise es allen Beteiligten möglichst einfach zu gestalten. Sicherlich ist für Mitarbeiter die 20 oder gar 30 Jahre im Folienbereich tätig sind die ein oder andere Bezeichnung etwas “befremdlich” aber es hilft allen und schafft so eine eindeutige Grundlage.

Also machen Sie mit !!!

Lt. Norm finden Sie daher nachfolgend einige Beispiele:
Anstelle LDPE –>  PE-LD ( Polyethylen mit niedriger Dichte) oder anstelle LLDPE –> PE-LLD (lineares Polyethylen mit niedriger Dichte)
Anstelle OPP –> PP-BO (Biaxial orientiertes Polypropylen) oder PP-MO (Monoaxial orientiertes Polypropylen)

Die Norm ist derzeit in der Überabeitung (aktueller Normentwurf beim Beuth Verlag erhältlich) und bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt. Wir halten Sie auf dem laufenden.

Zugprüfung nach DIN EN ISO 527 Teil 1: Bestimmung der Zugeigenschaften – Allgemeine Grundsätze

Die aufgeführte Norm ist die Grundlage im Kunststoff / Folienbereich zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften (Zugeigenschaften). Nicht nur anhand der  Kenndaten sondern auch aus dem Kurvenverlauf können erfahren Praktiker sehr viel ablesen. Die Kenndaten sind oft Grundlage von Spezifikationen oder dienen bei Abweichungen / Reklamationen als Basis.

In Teil 1 weden die grundsätzliche Begrifflichkeiten, sowie Details zur Prüfmaschine und Grundsätze der Probekörper, Prüfgeschwindigkeiten und Auswertung / Darstellung der Ergebnisse dargelegt.

In Teil 3 sind die speziellen Anforderungen für Folien aufgeführt (Details folgen in einem speziellen Beitrag)

Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot für die Prüfung Ihrer Folie(n)

Korrektes Gleitverhalten – richtige Reibungseigenschaft – Verhältnis Gleitreibung / Haftreibung

Reibungsverhalten Kunststofffolie

Korrektes Gleitverhalten ist ein Grundvoraussetzung um eine einwandfreie Verarbeitung einer Folie, Kunststoffolie (Kunststofffolie) oder flexiblen Verpackung sicherzustellen. Nachfolgend ein paar Beispiele, wenn die Reibungseigenschaft nicht paßt.

Zu stumpfe Folie (klebrige Folie – hoher Reibwert / Reibungskoeffizient)
Faltenbildung beim Wickeln
Verblocken der Folie auf dder Formschulter oder an dem Füllrohr einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine (VFFS)

Zu glatte Folie (niedriger Reibwert / Reibungskoeffizient)
Teleskopieren von Folienrollen
– Schwierigkeiten beim Transport ( Haftreibung – Verutschen von gestapelten Packungen / Säcken)
– Probleme beim Stapeln ( z.B. Packungen im Supermarkt)

Wir unterstützen Sie gerne bei der Prüfung, Analyse und Optimierung der Reibungseigenschaften.

DIN 55543-4 Verpackungsprüfung – Prüfverfahren für Verpackungsfolien Teil 4: Bestimmung der Schrumpfung von Folien aus Polyethylen, PE Folie, Polyethylenfolie

ISO 527 Zugprüfung

Die Methode bzw. Norm beschreibt die Vorgehensweise zur Prüfung der Schrumpfeigenschaften von PE Folien.

Entweder arbeitet man mit einer Streifenprobe oder einer Flächenprobe und erwärmt die Folie zwischen 130°C und 170°C. Alle Details finden Sie in der Norm, die über den Beuth-Verlag bestellt werden kann.

Während der Herstellung entstehen Materialorientierungen, die in der Folie “eingefroren” sind. Durch Wiedererwärmung oberhalb der Kristallitschmelztemperatur führen diese Orientierungen zur Schrumpfung der Folie.  Die Methode ist daher gut für die Festlegung in einer Spezifikation geeignet oder auch zur vergleichenden Prüfung von unterschiedlichen Chargen. Beispielsweise können unterschiedliche Prozeßbedingungen unterschiedliches Schrumpfverhalten bewirken.

Selbstverständlich können wir Ihnen auch diese Prüfung anbieten.

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