Archiv für September, 2011

Wie erreiche ich eigentlich eine gute Siegelnaht ?

Wir werden häufig gefragt: Was zeichnet denn eine gute Siegelnaht aus ?

Die reine Festigkeit einer Siegelnaht ist zu wenig (Peelnähte sind ebenfalls “dicht”). Trotz der jahrzentelangen Erfahrung im Siegeln von Verpackungsfolien ist das theoretische Wissen zum Thema “Qualität einer Siegelnaht” doch noch recht “dünn” und vieles beruht auf Erfahrungswerten, die man in der Praxis gesammelt hat. Allein die unterschiedliche Profilierung von Siegelwerkzeugen spiegelt dies in gewisser Form wieder.

Für die Beurteilung des Siegelprozesses empfiehlt es sich an ausgewählten Stellen mikroskopische Prüfungen durchzuführen (siehe auch Artikelbild). Mit Hilfe der Mikroskopie der Siegelnaht kann eine  praxisgerechte Beurteilung durchgeführt werden und ist für die Validierung von Verpackungsprozessen zu empfehlen.

Ist die Siegelnaht homogen ausprägt?
Sind Kanülen / Fehlstellen erkennbar?
Ist das Siegelmaterial abgequetscht?
Ist die Siegelnaht bzw. Teile der Folie ggf. durch scharfe Werkzeuge beschädigt?
Sind Produkteinschlüsse erkennbar?

Fragen Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Verpackungsprozesse !!!

 

Delamination Verbundfolie – Praxisproblem mit häufig komplexen Ursachen

Eine Delamination (schwache oder gar keine Haftung (Verbundhaftung) zwischen den Schichten) ist ein häufiges Praxisproblem bei komplex aufgebauten Verbundfolien.

Folgende Ursachen können hierfür z.B. in Frage kommen:
– schlechte Benetzbarkeit der Basisfolien (Stichwort Vorbehandlung)
– hohe Additivkonzentration (z.B. Antifog)
– hoher Restlösemittelgehalt bei konterbedruckten Verbundfolien (Rückseitendruck)
– Walzölrückstände bei Aluminiumfolie
Mischungsverhältnis bei 2 Komponente Kaschierklebern
– Ungeeignete Kombination aus Folie und Kaschierkleber
– Einstellung Kaschieranlage

Wo fängt man nun gezielt an bei der Ermittlung der Schadensursache? Oft empfiehlt sich eine schrittweise Vorgehensweise, die Zeit und Kosten spart. Wir verfügen nicht nur über das notwendige analytische Wissen, sondern konnten auch aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit als Qualitätsleiter in der Folienveredelung typische Fehlerquellen aus der Praxis kennenlernen.

Senden Sie uns Ihre aktuellen Fälle und wir erstellen Ihnen einen kostenloses und unverbindliches Angebot für die Schadensuntersuchung.

Permeationsmessung / Permeationsprüfung an Folien und flexiblen Verpackungen

Ob bei Reklamationen, Materialalternativen oder Neuentwicklungen. In vielen Fällen sind Permeationsmessungen notwendig um den Einsatz des Packstoffs für die Anwendung abzusichern.

Wir bieten Ihnen die gängigen Methoden z.B. für die Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit oder Sauerstoffdurchlässigkeit an und unterstützen Sie gerne bei Ihren Projekten.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht oder rufen Sie einfach an.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme !!!

Bestimmung Wasserdampfdurchlässigkeit ( Permeation ) nach ASTM F1249: Water Vapor Transmission Rate though plastic film and sheeting using a modulated Infrared Sensor

Die Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit (Water Vapor Transmission Rate = WVTR) ist eine grundlegende Anforderung für viele Anwendungen im Lebensmittelbereich. Die Angabe erfolgt in g/m2*d. Denken Sie nur mal an knusprige Chips, die in relativ kurzer Zeit bei einer ungeeigneten Verpackung Ihren Knusperspaß verlieren.

Die ASTM F1249  beschreibt ein Verfahren, bei dem ein Infrarot Detektor zum Einsatz kommt. Die relative Feuchte kann auf maximal 100% gewählt werden und ist neben der Temperatur der wichtigste Faktor der bei Materrialvergleichen mit Datenblättern bzw. Spezifikationen zu beachten ist. In dem amerikanischen Standard sind etliche praktische Tips aufgeführt, die bei der Prüfung oder Interpretation zu berücksichtigen sind. Da es sich bei dem Infrarot Detektor um ein “relativ messendes System” handelt, muß die Kalibration mit Folien durchgeführt werden deren Durchlässigkeitswerte bekannt sind. Bei Folien mit hoher Durchlässigkeit (z.B. atmungsaktive Folien) kann die Probenoberfläche verkleinert (maskiert) werden und somit können auch größere Durchlässigkeiten gemessen werden ohne den Detektor zu überladen.

Selbstverständlich können wir Ihnen diese Prüfungen ebenfalls anbieten und den Prüfstandard erhalten Sie über den Beuth-Verlag.

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