Archiv für Dezember, 2011

Dichtheitsprüfung Verpackung Teil 1: Wie dicht ist eigentlich dicht?

Verpackungsfolie

Dichtigkeit ist eine wesentliche Anforderung an eine Lebensmittelverpackung.

Bei genauerer Betrachtung stellt sich aber häufig die Frage: Was ist eigentlich eine dichte Verpackung bzw. wie dicht ist meine Verpackung?. Ein unterer Grenzwert “Dicht” ist praktisch nicht erreichbar und auch hier gilt es in einer Verpackungsspezifikation einen überprüfbaren Wert festzulegen, der den Produktanforderungen genügt.

Auf typische Leckagen bezogen ergeben sich folgende Größenzuordnungen:
Dichtigkeit                               mbar/s
Wasserdicht (Tropfen)           10-2
Dampfdicht (Schwitzen)         10-3
Bakteriendicht                       10-4
Benzin- und Öldicht                10-5
Virendicht                             10-6
“Absolut” (techn.) dicht          10-10

In Teil 2 geben wir Ihnen eine Überblick über die praxisnahen Dichtheitsprüfmethoden und deren Grenzen.

Was versteht man unter Panlife / Potlife bei Kaschierklebstoffen ?

Bei der Kaschierung von Verbundfolien werden häufig Kaschierklebstoffe auf Polyurethanbasis (PU) eingesetzt. In Abhängigkeit vom chemischen Aufbau des Klebstoffes und der Konzentration ergeben sich unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeiten, die wiederum das Potlife beeinflussen.

Potlife ist die Zeitdauer, in der eine Klebstoffmischung verarbeitbar ist, ohne nachteilige Einflüsse auf die Endeigenschaften.

Werden Klebstoffe in der Maschine verarbeitet, so kann durch Feuchtigkeitseinfluß eine Nebenreaktion stattfinden, die die Zeit, in der das Material verarbeitbar bleibt (Panlife) erheblich verkürzt. Hier spielen Faktoren wie Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Auftragswerk, Umwälzung des Klebstoffes und seine chemischer Aufbau eine Rolle. Optisch veränderte Klebstoffe sollten nicht mehr verarbeitet werden.

Wenn Sie den Verdacht haben, daß die Klebstofffuge nicht korrekt ausgehärtet ist, dann können Sie uns gerne ansprechen. Wir haben die analytischen Möglichkeiten dies zu prüfen.

Temperaturmodulierte Dynamische Differenzkalorimetrie DSC, MDSC, TMDSC – neue Laborausstattung

Dynamische Differenzkalorimetrie DSC

Wir haben unsere Laborausstattung erweitert und verfügen nun über eine zusätzliche DSC-Apparatur mit zusätzlicher Temperaturmodulation von der Firma TA Instruments.

Die Temperaturmodulation ist ein spezielles Verfahren der Dynamischen Differenzkalorimetrie. Mit Hilfe dieser Technik können reversible Effekte (Glasübergang, Schmelzen) von irreversiblen Effekten (Kaltkristallisation, Vernetzung, Zersetzung, Abdampfen usw.) unterschieden werden.

Dies ermöglicht eine Trennung von überlagernden oder kurz aufeinanderfolgenden Vorgängen sowie eine deutlich bessere Auswertung von schlecht ausgeprägten Glasübergängen (z.B. bei teilkristallinen Kunststoffen).

Zielsetzung ist eine weitere Verbesserung unserer Laborraustattung  zur Lösung Ihrer Anwendungsfälle !!!

Einführung Hygienemanagementsystem Verpackung – Hygienemanagement bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen nach DIN EN 15593

Die Einführung von Hygienemanagementsystemen ist heute Standard für Hersteller und Verwender von Verpackungen für Lebensmittel.

Die DIN EN 15593 basiert auf der DIN EN ISO 9001:2008 und läßt sich daher besonders gut in ein bestehendes QM-System integrieren.

Typische Anforderungen bzw. Inhalte sind:
– Aufbau einer Risikoanalyse
– Erstellung von Reinigungsplänen
– Aufbau Glas- / Messerregister
– Wie sind Hygienstörfälle geregelt ?
– Schulungs- und Unterweisungsunterlagen
– Ablauf von Rückrufaktionen u.v.m.

Sprechen  Sie uns an, wenn Sie eine praxisgerechte Umsetzung in Ihrem Unternehmen benötigen.  Wir beraten Sie gerne oder führen das System in Ihrem Hause ein.

Unser Motto ist: So wenig Dokumentation wie nötig und so effektiv wie möglich !!!

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