Archiv für August, 2014

Überprüfung der Wirkung von Keimbildnern (Nukleierung) insbesondere bei PP mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC) erfassen.

Alle keimbildenden Zusatzstoffe bieten der PP-Schmelze während der Abkühlung eine heterogene Oberfläche. Dadurch wird die Polymerkristallisation beschleunigt,was Kristallbildung bei höherer Temperatur ermöglicht und im Vergleich mit nicht-nukleiertem Material eine größere Anzahl von gebildeteten Kristallen zur Folge hat.

Zusätzlich zum praktischen Nutzen infolge kürzerer Verarbeitungszeiten verbessert die Nukleation die Eigenschaften des Polypropylens in verschiedener Hinsicht. Dazu gehören bessere elastische und thermische Eigenschaften sowie ggf. eine höhere Transparenz.

Zwei messbare Schlüsselparameter tragen zum Verständnis und zur Differenzierung der Leistung von verschiedenen keimbildenden Stoffen bei:
1) Die Polymer-Kristallisationstemperatur – die höchste Rekristallisationstemperatur, gemessen mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC).
2) Die isotherme Kristallisations-Halbwertszeit – die Zeit, die das Polypropylen unter isothermen Bedingungen benötigt, um seinen voll kristallinen Zustand zur Häfte zu erreichen (gemessen mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC) ).

Selbstverständlich verfügen wir über die entsprechenden Geräte und das fachliche Know-how. Gerne unterstützen wir Sie bei der Charakterisierung Ihrer Produkte oder die des Wettbewerbers.

 

Seniorengerechte Verpackungen – Ein Muß für die Zukunft

Wir alle werden (hoffentlich) älter und manch junger Mensch bekommt die Verpackung aus dem Supermarkt nicht richtig auf.

Wie sollen es dann unsere Senioren hinbekommen?!

In der Zwischenzeit beschäftigen sich ganze Fachgruppen mit diesem “Zukunftsthema” und natürlich ist die Beantwortung bzw. Lösung nicht ganz trivial. Alleine aufgrund der zahlreichen Deklarationsvorschriften hat man manchmal den Eindruck man kauft einen “Roman” und kein Lebensmittel für den kurzfristigen Gebrauch.

Im wesentlichen müssen wir uns mit folgenden Veränderungen auseinandersetzen:
– Verlust der Sehschärfe bis zu 80% besonders im Nahbereich
– Farbsinnstörung um bis zu 75% vor allem für kurzwellige Farbtöne
– Gelenkversteifungen und Abnahme der Muskelkraft um bis zu 40%

Wir unterstützen Sie gerne bei der Entwicklung von Verpackungen für jung und alt. Sprechen Sei uns einfach an.

 

Herstellung von PE-Folien

ASTM F 1709

Polyethylenfolien werden meist durch Coextrusion und Aufblasen hergestellt (Blasfolienverfahren). Eine Schnecke preßt die geschmolzenen Polymere durch eine ringförmige Düse. Die noch weiche, warme Blase wird durch Luftkühlung auf eine Temperatur gebracht, die unterhalb des Kristallitschmelzpunktes liegt. Dabei werden gleichzeitig die Orientierung in Maschinenlaufrichtung (MD) und in Querrichtung (CD) sowie der Durchmesser der Blase und die Foliendicke festgelegt.

Bei modernen Produktionsanlagen erfolgen die Regelung der Dicke und und die übrigen Feineinstellungen automatisch. Am Coextrusionsprozeß sind mehrere Düsen zugleich beteiligt. Dies ermöglicht die Herstellung von Mehrschichtfolien.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, dann besuchen Sie doch eines unserer Folienseminare.

Innovia: Bio-abbaubare Deckel-Folien

Aus KI Kunststoff Information, Bad Homburg, http://www.kunststoffweb.de

“Der Folienhersteller Innovia (Wigton / UK) hat nach eigenen Angaben die erste biobasierte und kompostierbare Deckelfolie für Verpackungen eingeführt. „NatureFlex 55HK1” basiert auf Innovias eigener Zellulose-Folie und wurde mit einem Dichtungsmittel verstärkt.

Sie zeichne sich durch gute Barriere-Eigenschaft gegenüber Feuchtigkeit und Aromaschutz aus und biete verbesserte Verschluss- und Dichtungsmerkmale. Als mögliche Anwendungen nennt Innovia die Verpackung von sowohl feuchten als auch trockenen Lebensmittelprodukten, wie Fleisch, Käse, Zerealien und Reis.”

 

Newsletter

Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten für Werbezwecke verarbeitet werden und eine werbliche Ansprache per E-Mail erfolgt. Die erteilte Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in jeder angemessenen Form widerrufen.

Kontakt

Telefon: 06071 393830
Telefax: 06071 393831

info@arm-alysis.de

Bürozeiten

Montag bis Freitag
von 08:00 bis 18:00 Uhr