Archiv für Dezember, 2016

ASTM D1894 – Reibungsprüfung für Kunststofffolien und -bahnen

ISO 8295 Reibungskoeffizient

Die Bestimmung des Haft- und des Gleitreibungskoeffizienten ist besonders für Folienwerkstoffe interessant, die auf Verpackungs- und Druckmaschinen weiterverarbeitet werden. Die Reibungskoeffizienten geben Hinweise auf die Verarbeitbarkeit sowie auf die Oberflächenstruktur, die wiederum z.B. für die Bedruckbarkeit von Bedeutung ist.

Die Prüfung der Reibungseigenschaften erfolgt üblicherweise nach der ISO 8295 oder der hier aufgeführten ASTM D 1894. Bestimmt werden der sogenannte statische Reibungswert ( Haftreibung) und der dynamische Reibungswert ( Gleitreibung). Of wird der dynamische Wert auch als COF Wert bezeichnet ( COF = Coefficient of friction).

Der Wert selbst ist dimensionslos, da er sich aus der Reibungskraft (N) geteilt durch die Auflagekraft (N) des Schlitttens berechnet. Zu berücksichtigen bei der Anwendung der beiden Methoden ist, daß geringe Unterschiede bestehen. So z.B. ist die Geschwindigkeit in dem ASTM Standard mit 150mm/min angegeben, während in der ISO 8295 100mm/min aufgeführt ist.

In unserem Prüflabor für Kunststofffolien und flexible Verpackungen können wir selbsverständlich beide Methoden für Sie durchführen.

Verpackungsfolie analysieren – Prüfservice für Ihre Folienanwendung

Verpackungsfolie

Oft erreichen uns Anfragen, dass Verpackungsfolien von unterschiedlichen Lieferanten als “gleich” bzw. “vergleichbar” angesehen werden.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings, daß die Materialzusammensetzung doch (recht) unterschiedlich ist und eine Materialcharakterisierung der einzelnen Kunststofffolien bzw. Schichten sehr sinnvoll ist.

Die Zusammensetzung von Verpackungsfolien bestimmen wir mit einer Kombination aus Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC), FTIR-Spektroskopie und Mikrotomschnitt / Mikroskopie. Nur die Anwendung unterschiedlicher Verfahren ermöglicht eine sichere Bestimmung der einzelnen Materialtypen.
Beispielsweise wird durch die Verwendung unterschiedlicher Polyethylen PE Siegelschichten nicht nur die Siegelfähigkeit, sondern auch etliche mechanische Folieneigenschaften wie z.B. Durchstoßfestigkeit, beeinflußt.

Für die Auswertung sind umfangreiche Branchenkenntnisse und Datenbanken erforderlich und hier zeigt sich mal wieder wie wichtig Erfahrung ist. Nutzen Sie unseren Prüfservice und bringen Sie Licht in die Zusammensetzung Ihrer Folien oder die Ihrer Wettbewerber.

GKV Prüf- und Bewertungsklausel für Polyethylen Folien

Blasfolienextrusion PE

Die GKV Prüf- und Bewertungsklausel ausgestellt von der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. setzt Vorgaben für den Handle mit PE Folien.

Sie ist unterteilt in folgende Bereiche:
Blatt 1: Dicke und Flächengewicht
Blatt 2: Höchstzulässige Breiten-/Längenabweichungen (Toleranzen) für Schlauch, Halbschlauch, Flachfolie und Seitenfaltenschlauch (auf Rolle) und
Blatt 3: Maßangaben und Bezeichnungen von Beuteln und Säcken.

“Für Fertigverpackungen gelten die Vorschriften der Fertigverpackungsverordnung und gegebenenfalls europäische Normen, die im Fall der Kollision der Klause vorgehen.”

In unserem Prüflabor für Kunststofffolien und Verpackungen können wir natürlich die Kriterien, die in der GKV Klausel aufgeführt sind, anwenden.

Stippen in Folien Kunststofffolien analysieren

Stippe Folie Kunststoffolie

Stippen in Folien Kunststoffolien können unterschiedliche Ursachen haben.

z.B. Fremdkörper, Fremdkunststoffe, Inhomogenitäten der Kunststoffmischung, Agglomeratbildung von Füllstoffen, Vernetzung von Polymeren, Abbau von Kunststoffen.

Je nach Größe und Ausprägung einer Stippe kann dies lediglich eine “optische Beeinträchtigung” der Folien darstellen oder aber es können bestimmte Funktionen z.B. Durchlässigkeit, Barriereeigenschaften, Festigkeiten negativ beeinflußt werden. Dies kann soweit gehen, daß die Folie für einen Einsatzbereich nicht mehr geeignet ist.

Umso wichtiger ist es die Ursache für die Stippenbildung z.B. in PE Folien oder PP Folien zu bestimmen. Für die Untersuchung setzen wir moderne Methoden der Mikroskopie, Thermischen Analyse Dynamische Differenzkalorimetrie DSC, Thermogravimetrie (TGA) und FTIR-Spektroskopie ein.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Ursachenfindung.

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