Temperaturbeständigkeit von NC Lacken, Farben mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie DSC bestimmen

Dynamische Differenzkalorimetrie DSC NC Farbe

Die Temperaturbeständigkeit von Farben, Lacken, Beschichtungen ist auch bei Lebensmittelverpackungen, Verbundfolien, bedruckten Folien und Papieren häufig von Interesse.

Baut das Material bei einer bestimmten Temperatur ab? Bestimmung Abbauverhalten
Woher stammen die Ablagerungen auf Siegelwerkzeugen bei hohen Temperaturen?

Mit Hilfe der Dynamischen Differenzkalorimetrie DSC lassen sich z.B. unterschiedliche Bindemittel bzw. Bindemittelsysteme von Lacken oder Druckfarben im Hinblick auf das Abbauverhalten untersuchen.

Nachfolgend ist der Temperaturverlauf einer DSC Messung für ein Bindemittelsystem auf Nitrocellulose NC Basis aufgeführt. Anhand typischer Werte wie z.B. Peak Maxima ( 206°C) und Onset Temperatur (189°C), können unterschiedliche Bindemittelsysteme charakterisiert werden.

 

 

 

 

 

Abbildung 1: DSC Kurve, Musterfarbe auf NC Basis

Die Dynamische Differenzkalorimetrie DSC wird häufig unter dem Oberbegriff Thermische Analyse bezeichnet und unser Prüflabor für Kunststofffolien, flexible Verpackungen, Lebensmittelverpackungen verfügt noch über weitere Gerätetechniken in der Anwendung der Thermischen Analyse

Sprechen Sie uns einfach auf Ihren Anwendungsfall an!

Thermogravimetrie TGA von Schmierölen

Anwendung Thermogravimetrie-TGA

Schmierstoffe, Schmieröle, Mineralöle und Fette unterliegen häufig einer hohen Temperaturbelastung.

Mit Hilfe der Thermogravimetrie läßt sich relativ zügig und kostengünstig prüfen, ob in bestimmten Temperaturbereichen mit Abspaltprodukten zu rechnen ist.Hierzu wird die z.B. Substanz auf eine definierte Temperatur erhitzt und der Massenverlust in Abhängigkeit von der Temperatur gemessen.

Im vorliegenden Beispiel wurden zur Charakterisierung zwei Temperaturbereiche von 160°C und 220°C ausgewählt.

Muster 1: Massenverlust bei 160°C: 0,12%
Massenverlust bei 220°C: 0,44%

Muster 2: Massenverlust bei 160°C: 0,06%
Massenverlust bei 220°C: 0,78%

Bis zu einer Temperatur von 160°C zeigte Muster 2 einen geringeren Massenverlust, darüberhinaus war der Abbau/Verflüchtigung gegenüber dem Muster 1 deutlich höher.

Unser Prüflabor verfügt über sämtliche moderne Methoden der Thermogravimetrie TGA und wir können z.B. Messungen mit konstanter Heizrate oder aber umsatzgesteuert durchführen. Jede Anwendung ist anders und wir passen die Prüfbedingungen Ihren Aufgabenstellungen an.

DOW Adcotetm L86-500 – Neuer Barriereklebstoff

Barriereklebstoff

Barrierefunktion und Lebensmittelverpackung gehören irgendwie zusammen wie Adam und Eva.

Wäre es da nicht vorteilhaft, wenn außer speziellen Folien und Beschichtungen die in Mehrschichtverbundfolien notwendigen Kaschierkleber einen Beitrag dazu leisten würden?

Auf der Interpack 2017 präsentierte Dow Chemicals einen neuen Barriereklebstoff Adcotetm L86-500. Er ist für den Einsatz von mittleren Barriereanwendungen vorgesehen und soll zusätzlichen Schutz vor Sauerstoff und Feuchtigkeit bieten.
Dies soll helfen die Materialdicken weiter zu reduzieren, Verbundfolien zu vereinfachen oder mechanische Festigkeiten zu verbessern. Wünschenswert wäre eine Veröffentlichung von konkreten Daten zur Verbesserung der Sauerstoffdurchlässigkeit und Wasserdampfdurchlässigkeit. Ggf. folgt da ja noch etwas.

Auf der Webseite von Dow Chemical können Sie zusätzliche Informationen erhalten.

In allen konkreten Folienprüfungen und Verpackungsprüfungen steht Ihnen unser Labor gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Schichtdickenmessung Mehrschichtfolie , Coexfolie

Mikrotomschnitt-Coex-Folie

Die Bestimmung der Einzelschichten bei Verbundfolien, coextrudierten Folien und allgemein Mehrschichtfolien ist eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Qualitätssicherung und auch bei Reklamationen, Schadensfällen.

Typische Fragestellungen sind:
Gibt es Unterschiede in der Barriereschicht?
Welche Schichtdicke weist die eigentliche Siegelschicht auf?
War die Dicke der Haftvermittler bzw. Klebstoffschicht ausreichend?

Die lichtmikroskopische Untersuchung in Kombination mit Mikrotomschnitt ist die Methode der Wahl um auch zwischen kleinen Bereichen noch Unterschiede feststellen zu können. Allgemein wird die Auflösung mit einem Mikrometer angegeben, aber mit geschickter Kombination und Präparation sind auch Unterschiede z.B. zwischen 1,2µm und 1,7µm eindeutig darstellbar.

Die Mikroskopie ist eine der wesentlichen Methoden, die wir im Alltag der Prüfpraxis für Kunststoffverpackungen, Kunststofffolien und insbesondere Mehrschichtfolien einsetzen. Gerne führen wir auch entsprechende Untersuchungen für Sie durch.

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