DIN ISO 8296 – Kunststoffe – Folien und Bahnen – Bestimmung der Benetzbarkeit

Eine geeignete Vorbehandlung ist für die Bedruckung und Verklebung von Polyolefinfolien z.B. PE Folie, PP Folie eine grundlegende Eigenschaft. Je nach Vorbehandlungsintensität, Materialzusammenetzung, Lagerdauer der Materialien variiert die Benetzbarkeit der Folienoberfläche.

Eine zu geringe Vorbehandlung führt beispielsweise zu Problemen mit der Druckfarbenhaftung oder die Folien können nach der Kaschierung sehr leicht getrennt werden. Eine zu hohe Vorbehandlung kann beispielsweise zu Verblockungen in der Folienrolle führen

Mit Hilfe eines Tintentests läßt sich die Vorbehandlungsintensität bestimmen. Dieser ist in der aufgeführten ISO 8296 bzw. DIN ISO 8296 beschrieben. Selbstverständlich können auch wir in unserem Prüflabor die Vorbehandlungsintensität messen und bewerten.

Bei Fragen/Anwendungen sprechen Sie uns einfach an.

DSC ( Dynamische Differenzkalorimetrie) Kühlmessungen und Ihre Anwendungen bei der Charakterisierung von Kunststofffolien

Dynamische Differenzkalorimetrie DSC

Die Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) ist eine weit verbreitete Methode zur Charakterisierung von Kunststofffolien wir z.B. PE Folien, PE Siegelschichten, PP Folien oder auch PET bzw. PA Folien.

Häufig wird dabei aber nur die sogenannte Aufheizkurve ausgewertet. In vielen Fällen kann man jedoch mit solchen Messungen die Eigenschaften und das Verhalten der Muster nicht vollständig verstehen. Kühlmessungen sind dann eine Möglichkeit, um zusätzliche Informationen über die Probe zu erhalten.

Kühlmessungen liefern insbesondere zusätzliche Informationen, wenn z.B.
– Unterschiede zwischen Materialien mit “unterschiedlicher Herkunft” festgestellt werden sollen, z.B. wenn neue und recyclierte Materialien voneinander unterscheiden werden sollen.
– unterschiedliche Strukturen und Zusammensetzungen nachgewiesen werden sollen
– sich verschiedene thermische Effekte überlagern.

Gerade bei Polypropylen (PP) leisten Kühlmessungen einiges:
Unterscheidung von recycliertem und “neuem” Polypropylen
Charakterisierung von verschiedenen Polypropylenen
Einfluß von Zusatzstoffen z.B. Nuklierungsmittel in Polypropylen

Wir verfügen über unterschiedliche DSC Anlagen und können ganz spezifisch für Ihre Anwendung die geeignete Methode anbieten. Sprechen Sie uns einfach an.

Schmelzpunkt EVOH Barriereschicht mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC) bestimmen

Dynamische Diffenrezkalorimetrie

Etyhlenvinylalkohol (EVOH) wird häufig als Sauerstoffbarriere für Lebensmittelverpackungsfolien eingesetzt. Je nach eingesetzter Type unterscheiden sich die Typen z.B. in den Gasdurchlässigkeiten, Abhängigkeit der Gasdurchlässigkeit von der Feuchtigkeit und mechanischen Eigenschaften.

Zur Charakterisierung der eingesetzten Type z.B. für Spezifikationen oder auch Wettbewerbsanalysen bietet sich das Verfahren der Dynamischen Differenzkalorimetrie (DSC) an.  Bei dem Artikelbild sehen Sie eine typischer Zusammensetzung einer Polyethylenfolie basieren auf PE-LLD und EVOH.

Schmelzpeaks für ausgewählte Standardtypen:
EVOH-Type 32 mol.% = ca. 183°C
EVOH-Type 38 mol.% = ca. 172°C
EVOH-Type 44 mol.% = ca. 165°C

Selbstverständlich verfügt unser Labor über die entsprechende Ausrüstung und das Know-how, um Ihre Aufgabenstellungen zu beantworten. Sprechen Sie uns einfach an.

Überprüfung der Wirkung von Keimbildnern (Nukleierung) insbesondere bei PP mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC) erfassen.

Alle keimbildenden Zusatzstoffe bieten der PP-Schmelze während der Abkühlung eine heterogene Oberfläche. Dadurch wird die Polymerkristallisation beschleunigt,was Kristallbildung bei höherer Temperatur ermöglicht und im Vergleich mit nicht-nukleiertem Material eine größere Anzahl von gebildeteten Kristallen zur Folge hat.

Zusätzlich zum praktischen Nutzen infolge kürzerer Verarbeitungszeiten verbessert die Nukleation die Eigenschaften des Polypropylens in verschiedener Hinsicht. Dazu gehören bessere elastische und thermische Eigenschaften sowie ggf. eine höhere Transparenz.

Zwei messbare Schlüsselparameter tragen zum Verständnis und zur Differenzierung der Leistung von verschiedenen keimbildenden Stoffen bei:
1) Die Polymer-Kristallisationstemperatur – die höchste Rekristallisationstemperatur, gemessen mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC).
2) Die isotherme Kristallisations-Halbwertszeit – die Zeit, die das Polypropylen unter isothermen Bedingungen benötigt, um seinen voll kristallinen Zustand zur Häfte zu erreichen (gemessen mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC) ).

Selbstverständlich verfügen wir über die entsprechenden Geräte und das fachliche Know-how. Gerne unterstützen wir Sie bei der Charakterisierung Ihrer Produkte oder die des Wettbewerbers.

 

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