Seminar Verpackungsfolie / Kunststofffolie – Aktuelle Übersicht Termine 2018

Seminar Kunststofffolie

Die ersten Seminare für Kunststofffolien und Lebensmittelverpackungen für das 1.Halbjahr 2018 sind nun online. Nutzen Sie die Gelegenheit für Ihre Weiterbildung.

Workshop: Folienwissen kompakt Grundlagen / Basiswissen zum Anfassen
am 14./15.03.2018

Workshop: Materialanalyse von Folien, Verbundfolien und Beschichtungen für Einsteiger
am 11./12.04.2018

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und wenn Rückfragen zu den Inhalten oder Organisation bestehen, sprechen Sie uns bitte an.

Den Grundlagenkurs bieten wir auch gerne als Inhouse Seminar für Ihr Unternehmen an.

 

Materialprüfung Kunststofffolie – Lebensmittelverpackung – flexible Kunststoffverpackung – technische Folie

Analyse Kunststofffolie

Die Materialprüfung an Kunststofffolien, Lebensmittelverpackungen oder technische Folien ist ein wesentlicher Baustein für die Qualitätssicherung der Produkte.

Zunächst gilt es anhand der Anforderungen festzulegen, welche Prüfkriterien bzw. Prüfnormen sinnvollerweise angewendet werden sollen. Wir stellen häufig fest, daß als Ansatz mögliche Kenndaten aus Datenblättern oder “ähnlichen Spezifikationen” herangezogen werden.

Aber sind das wirklich die für Ihren Anwendungsfall relevanten Eigenschaften?!

Bei neuen Produkten (ggf. auch bei bestehenden) sollte das Anforderungsprofil möglichst exakt definiert werden, um darauf aufbauend die wichtigen Kenngrößen zu definieren und geeignete Methoden festzulegen.

Gerne beraten Sie wir Sie bei der Umsetzung und in unseren Prüflabor können wir mindestens 98% aller mögliche Anwendungsfälle für den Bereich der Kunststoffolien und flexiblen Kunststoffverpackungen abdecken.

Wasserdampfdurchlässigkeit Kunststofffolie

Wasserdampfdurchlässigkeit

Die Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien aus Kunststoffen stellt häufig eine Grundeigenschaft einer Folienverpackung dar. Gerade im Verpackungsbereich, um z.B. trockene Produkte vor Feuchtigkeit zu schützen oder aber feuchte Produkte vor dem Austrocknen zu hindern.

Grundsätzlich weisen unterschiedliche Materialien auch unterschiedliche Durchlässigkeiten auf. Faustregel ist dabei, daß unpolare Werkstoffe wie z.B. Polyethylen PE oder Polypropylen PP von Hause aus eine relativ geringe Durchlässigkeit zeigen während polare Werkstoffe wie z.B. Polyamid PA oder Polyester PET deutlich höhere Werte aufweisen.

Die Durchlässigkeit von Polyethylen ist abhängig von der eingesetzten Basiswerkstoffen und z.B. zeigt eine Kunststofffolie aus Polyethylen mit hoher Dichte PE-HD eine Durchlässigkeit von ca. 0,4g/m2 bei 100µm während Polyethylen mit niederer Dichte PE-LD  einen Wert von ca. 1g/m2 aufweist .

Insbesondere bei Kunststofffolien ist die Orientierung, bedingt durch den Herstellprozeß der Folie, eine zusätzliche Eigenschaft, die wesentlichen Einfluß auf die Barriereeigenschaft hat. Beispielweise hat eine 20µm PA-Folie ungereckt eine Wasserdampfdurchlässigkeit von ca. 90g/m2, während eine gereckte “nur” 15µm dicke OPA-Folie ca. 80g/m2 aufweist. Dies ist bei der Gestaltung einer Verpackung unbedingt zu berücksichtigen.

Geprüft wird die Barriereeigenschaft einer Kunststofffolie nach folgenden Standards:
DIN 53122-1 Prüfung von Kunststoff-Folien, Elastomerfolien, Papier, Pappe und anderen Flächengebilden – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit – Teil 1: Gravimetrisches Verfahren
ISO 15106-1 Kunststoffe- Folien und Flächengebilde – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit Teil 1: Verfahren mit Feuchtigkeitssensor
ISO 15106-2 Kunststoffe- Folien und Flächengebilde – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit Teil 2: Infrarotnachweis-Sensorverfahren
ISO 15106-3 Kunststoffe- Folien und Flächengebilde – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit Teil 3: Elektrolytnachweis-Sensorverfahren
ASTM- F 1249 Standard test method for water vapor transmission rate of sheet material using a modulated infrared sensor

Unser Prüflabor für Kunststoffolien, flexible Verpackungen und Lebensmittelverpackungen übernimmt gerne

GKV Prüf- und Bewertungsklausel für Polyethylen Folien

Blasfolienextrusion PE

Die GKV Prüf- und Bewertungsklausel ausgestellt von der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. setzt Vorgaben für den Handle mit PE Folien.

Sie ist unterteilt in folgende Bereiche:
Blatt 1: Dicke und Flächengewicht
Blatt 2: Höchstzulässige Breiten-/Längenabweichungen (Toleranzen) für Schlauch, Halbschlauch, Flachfolie und Seitenfaltenschlauch (auf Rolle) und
Blatt 3: Maßangaben und Bezeichnungen von Beuteln und Säcken.

“Für Fertigverpackungen gelten die Vorschriften der Fertigverpackungsverordnung und gegebenenfalls europäische Normen, die im Fall der Kollision der Klause vorgehen.”

In unserem Prüflabor für Kunststofffolien und Verpackungen können wir natürlich die Kriterien, die in der GKV Klausel aufgeführt sind, anwenden.

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