ASTM D1894 – Reibungsprüfung für Kunststofffolien und -bahnen

ISO 8295 Reibungskoeffizient

Die Bestimmung des Haft- und des Gleitreibungskoeffizienten ist besonders für Folienwerkstoffe interessant, die auf Verpackungs- und Druckmaschinen weiterverarbeitet werden. Die Reibungskoeffizienten geben Hinweise auf die Verarbeitbarkeit sowie auf die Oberflächenstruktur, die wiederum z.B. für die Bedruckbarkeit von Bedeutung ist.

Die Prüfung der Reibungseigenschaften erfolgt üblicherweise nach der ISO 8295 oder der hier aufgeführten ASTM D 1894. Bestimmt werden der sogenannte statische Reibungswert ( Haftreibung) und der dynamische Reibungswert ( Gleitreibung). Of wird der dynamische Wert auch als COF Wert bezeichnet ( COF = Coefficient of friction).

Der Wert selbst ist dimensionslos, da er sich aus der Reibungskraft (N) geteilt durch die Auflagekraft (N) des Schlitttens berechnet. Zu berücksichtigen bei der Anwendung der beiden Methoden ist, daß geringe Unterschiede bestehen. So z.B. ist die Geschwindigkeit in dem ASTM Standard mit 150mm/min angegeben, während in der ISO 8295 100mm/min aufgeführt ist.

In unserem Prüflabor für Kunststofffolien und flexible Verpackungen können wir selbsverständlich beide Methoden für Sie durchführen.

Dart Drop Test nach ASTM D 1709 – Dynamischer Durchstoßtest – Dynamische Durchstoßfestigkeit

ASTM F 1709

Im Ggs. zu den Tests gemäß den Prüfnormen DIN EN 14477 (Bestimmung der Durchstoßfestigkeit), und ASTM F 1306 (Standard test method for slow penetration resistance of flexible barrier films and laminates) , die mit Hilfe einer Zugprüfmaschine durchgeführt werden, handelt es sich bei dem Dart-Drop-Test um einen dynamischen Fallbolzentest.

Die Auswertung erfolgt dabei nach rein statistischen Gesichtspunkten. Das Gewicht, bei dem 50% der Proben versagen, wird als Schädigung bewirkende Aufprallmasse (impact failure weight) bezeichnet. Dieses Gewicht wird in Gramm [g] angegeben. Nach Methode A und B werden Prüfkörper unterschiedlicher Abmessung auf die eingespannte Folie fallen gelassen. Das Gewicht der Prüfkörper wird schrittweise erhöht oder gesenkt, je nachdem, ob die Folie der Belastung standhält oder durchreißt.

Falls Sie Bedarf an diesen Prüfungen haben, freuen wir uns über Ihre Anfrage.

ASTM D 3895 Standard Test Method for Oxidative-Induction Time of Polyolefins by Differential Scanning Calorimetry

ISO 527 Zugprüfung

Der aufgeführte Standard ASTM D 3895 beschreibt die Durchführung bzw. Bestimmung der isothermen OIT Temperatur ist ähnlich dem DIN EN ISO 11357-6 Standard.

Die Methode eignet eignet sich grundsätzlich zur Abschätzung von Alterungserscheinungen (z.B für die Extrusion, Veränderung bei Lagerung) bei Polyolefinen (Polyethylen PEPolypropylen PP) und ist eine zuverlässige thermische Prüfmethode, um unterschiedliche Materialien bzw. Zusammensetzungen vergleichend zu beurteilen. Selbstverständlich können wir Ihre Muster und Proben gemäß dieser Norm prüfen und bewerten und für Anfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Bestimmung Wasserdampfdurchlässigkeit ( Permeation ) nach ASTM F1249: Water Vapor Transmission Rate though plastic film and sheeting using a modulated Infrared Sensor

Die Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit (Water Vapor Transmission Rate = WVTR) ist eine grundlegende Anforderung für viele Anwendungen im Lebensmittelbereich. Die Angabe erfolgt in g/m2*d. Denken Sie nur mal an knusprige Chips, die in relativ kurzer Zeit bei einer ungeeigneten Verpackung Ihren Knusperspaß verlieren.

Die ASTM F1249  beschreibt ein Verfahren, bei dem ein Infrarot Detektor zum Einsatz kommt. Die relative Feuchte kann auf maximal 100% gewählt werden und ist neben der Temperatur der wichtigste Faktor der bei Materrialvergleichen mit Datenblättern bzw. Spezifikationen zu beachten ist. In dem amerikanischen Standard sind etliche praktische Tips aufgeführt, die bei der Prüfung oder Interpretation zu berücksichtigen sind. Da es sich bei dem Infrarot Detektor um ein “relativ messendes System” handelt, muß die Kalibration mit Folien durchgeführt werden deren Durchlässigkeitswerte bekannt sind. Bei Folien mit hoher Durchlässigkeit (z.B. atmungsaktive Folien) kann die Probenoberfläche verkleinert (maskiert) werden und somit können auch größere Durchlässigkeiten gemessen werden ohne den Detektor zu überladen.

Selbstverständlich können wir Ihnen diese Prüfungen ebenfalls anbieten und den Prüfstandard erhalten Sie über den Beuth-Verlag.

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