Dynamische Differenzkalorimetrie DSC Polyethylen

Polyethylen PE Dynamische Differenzkalorimetrie

Für die Analyse und Charakterisierung von Polyethylen PE bietet sich die Thermische Analysenmethode Dynamische Differenzkalorimetrie DSC besonders an. Mechanische oder auch thermische Eigenschaften von Polyethylenfolien werden maßgeblich durch die Zusammensetzung beeinflußt.

Je nach Materialtype PE-LD, PE-LLD, PE-HD, PE-HD oder andere PE-Typen zeigen diese ein unterschiedliches Schmelz– und Kristallisationsverhalten. Auch quantitative Aussagen über entsprechende Kalibriermischungen sind möglich.

Im abgebildeten Beispiel sehen Sie eine Musterfolie, die aus 60% LDPE und 40% LLDPE auf Basis von Buthen-1 besteht.

Typische Anwendungen sind Materialvergleiche bei Reklamationen oder auch für Musteranalysen von Wettbewerbsfolien.

Unser Prüflabor für flexible Verpackungen, Kunststoffverpackungen und Lebensmittelverpackungen unterstützt Sie gerne

Geliergrad PVC mittels Dynamische Differenzkalorimetrie DSC bestimmen

PVC Geliergrad Dynamische Differenzkalorimetrie

Der Geliergrad ist eine wichtige Kenngröße für extrudierte PVC Artikel und korreliert mit mechanischen Eigenschaften. Lt. heutigem Stand hängt dieser nur von der Massetemperatur sowie der entstehenden Scherung während der Extrusion ab. Der Geliergrad kann grundsätzlich zwischen 0 und 100% liegen und beschreibt wie viel Prozent des maximal möglichen Aufschmelzgrades erreicht worden ist.

Häufig werden drei Hauptbereiche unterschieden:
1: Bis zu einer Extrusionstemperatur von etwa 160°C beträgt der Geliergrad 0%
2. Bei einer Temperatur von ca. 160°C bis 190 °C liegt der Geliergrad zwischen 0 und etwa 60%
3. Zwischen 190 und 205°C beträgt der Wert ca. 60 bis 100%
Oberhalb von ca. 205°C beginnt auch bei entsprechender Stabilisierung eine merkliche thermische Zersetzung

Beim Extrudieren sind die Verarbeitungstemperatur und die Scherung die maßgebenden Parameter. Das Gelieren ist grundsätzlich ein irreversibler Vorgang.

Geprüft wird der Geliergrad häufig mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie DSC bzw. mittels modulierter DSC Technik. In unserem Prüflabor verfügen wir über beide Techniken der thermischen Analyse und können Sie bei Projekten oder Materialvergleichen unterstützen.

Temperaturbeständigkeit von NC Lacken, Farben mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie DSC bestimmen

Dynamische Differenzkalorimetrie DSC NC Farbe

Die Temperaturbeständigkeit von Farben, Lacken, Beschichtungen ist auch bei Lebensmittelverpackungen, Verbundfolien, bedruckten Folien und Papieren häufig von Interesse.

Baut das Material bei einer bestimmten Temperatur ab? Bestimmung Abbauverhalten
Woher stammen die Ablagerungen auf Siegelwerkzeugen bei hohen Temperaturen?

Mit Hilfe der Dynamischen Differenzkalorimetrie DSC lassen sich z.B. unterschiedliche Bindemittel bzw. Bindemittelsysteme von Lacken oder Druckfarben im Hinblick auf das Abbauverhalten untersuchen.

Nachfolgend ist der Temperaturverlauf einer DSC Messung für ein Bindemittelsystem auf Nitrocellulose NC Basis aufgeführt. Anhand typischer Werte wie z.B. Peak Maxima ( 206°C) und Onset Temperatur (189°C), können unterschiedliche Bindemittelsysteme charakterisiert werden.

 

 

 

 

 

Abbildung 1: DSC Kurve, Musterfarbe auf NC Basis

Die Dynamische Differenzkalorimetrie DSC wird häufig unter dem Oberbegriff Thermische Analyse bezeichnet und unser Prüflabor für Kunststofffolien, flexible Verpackungen, Lebensmittelverpackungen verfügt noch über weitere Gerätetechniken in der Anwendung der Thermischen Analyse

Sprechen Sie uns einfach auf Ihren Anwendungsfall an!

Thermogravimetrie TGA von Schmierölen

Anwendung Thermogravimetrie-TGA

Schmierstoffe, Schmieröle, Mineralöle und Fette unterliegen häufig einer hohen Temperaturbelastung.

Mit Hilfe der Thermogravimetrie läßt sich relativ zügig und kostengünstig prüfen, ob in bestimmten Temperaturbereichen mit Abspaltprodukten zu rechnen ist.Hierzu wird die z.B. Substanz auf eine definierte Temperatur erhitzt und der Massenverlust in Abhängigkeit von der Temperatur gemessen.

Im vorliegenden Beispiel wurden zur Charakterisierung zwei Temperaturbereiche von 160°C und 220°C ausgewählt.

Muster 1: Massenverlust bei 160°C: 0,12%
Massenverlust bei 220°C: 0,44%

Muster 2: Massenverlust bei 160°C: 0,06%
Massenverlust bei 220°C: 0,78%

Bis zu einer Temperatur von 160°C zeigte Muster 2 einen geringeren Massenverlust, darüberhinaus war der Abbau/Verflüchtigung gegenüber dem Muster 1 deutlich höher.

Unser Prüflabor verfügt über sämtliche moderne Methoden der Thermogravimetrie TGA und wir können z.B. Messungen mit konstanter Heizrate oder aber umsatzgesteuert durchführen. Jede Anwendung ist anders und wir passen die Prüfbedingungen Ihren Aufgabenstellungen an.

Newsletter

Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten für Werbezwecke verarbeitet werden und eine werbliche Ansprache per E-Mail erfolgt. Die erteilte Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in jeder angemessenen Form widerrufen.

Kontakt

Telefon: 06071 393830
Telefax: 06071 393831

info@arm-alysis.de

Bürozeiten

Montag bis Freitag
von 08:00 bis 18:00 Uhr