Wasserdampfbarriere PE Folie – Polyethylen

Wasserdampfdurchlässigkeit

Polyethylen ist aufgrund seines unpolaren Charakters bereits eine gute Sperrschicht gegenüber Wasserdampf.

Als Faustregel kann man sich merken, daß bei Polyethylen Niedere Dichte PE-LD für eine Durchlässigkeit von ca. 1 g/m2/Tag eine Schichtdicke von 100µm notwendig ist. Für Polyethylen Hohe Dichte PE-HD ergibt sich bereits ein Wert von ca. 0,4 g/m2/Tag (jeweils für 23°C und 85%rel. Feuchte).

Daher ist die Durchlässigkeit von Wasserdampf stark abhängig von der Materialzusammensetzung eine PE-Folie. Darüberhinaus hat das Herstellverfahren im Hinblick auf Orientierung / Verstreckung der Folien einen Einfluß sowie die Abkühlung, die großen Einfluß auf die Kristallinität einer Polyethylen Folie hat.

Für die Qualitätssicherung sind daher die die Materialeigenschaften und die Materialzusammensetzung von entscheidender Bedeutung.

Selbstverständlich können wir in unserem Kunststofffolien Prüflabor sowohl die mechanischen Eigenschaften als auch Permeationsprüfungen für Sie durchführen. Sprechen Sie uns einfach an. Wir finden eine Lösung für Ihren Anwendungsfall.

EVOH Barriere – Einfluß der Feuchtigkeit auf die Gas- bzw. Sauerstoffdurchlässigkeit

Für Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff, bei denen einen hohe Gasbarriere erforderlich ist, ist mittlerweile EVOH als (Kunststoff)Sperrschicht am häufigsten vertreten. Im Ggs. zu anorganischen Barrierematerialien wie z.B. Aluminium, metallisierte Folien, SiOx – oder AlOx bedampfte Folien sollte der Einfluß möglicher Feuchtigkeit (entweder vom Produkt oder ggf. auch von Aussen) unbedingt bei der Konstruktion von Verbundfolien berücksichtigt werden.

Unsere Materialanalyse von Verbundfolien oder Schadensuntersuchungen zeigen häufig im Nachgang die Aussage: “Hätten wir das gewußt …..

Nachfolgend daher eine allgemeine Übersicht (Auszug der Firma Kuraray) über die Sauerstoffdurchlässigkeit von unterschiedlichen EVOH-Typen bei unterschiedlichen relativen Feuchtigkeitsgehalten.  Wir unterstützen Sie gerne bei der Analyse Ihrer Produkte oder der des Wettbewerbs und auch bei der Materialauswahl sind wir gerne für Sie “unabhängig” tätig.

EVOH-Barriere-Feuchtigkeit

 

 

 

 

 

Barriereeigenschaft von EVOH

Barriere EVOH

In vielen Beschreibungen, Datenblättern und Spezifikationen ist lediglich eine EVOH Barriere aufgeführt.

Wie auch bei anderen Kunststofftypen (z.B. Polyethylen (PE), Polpropylen (PP), Polyamid (PA) gibt es unterschiedliche Grundtypen, die je nach Anteil an PE  (Angabe erfolgt in mol%) unterschiedliche Grundeigenschaften z.B. bezüglich Barriere und Flexibilität aufweisen. In der nachfolgenden Tabelle ist dies aufgeführt.

EVOH-Barriereschicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszug: Fa. Kuraray EVOH Barriere.

Gerne analysieren wir Ihren Folienverbund oder unterstützen Sie bei der Angabe und Festlegung von Spezifikationen

Schmelzpunkt EVOH Barriereschicht mittels Dynamischer Differenzkalorimetrie (DSC) bestimmen

Dynamische Diffenrezkalorimetrie

Etyhlenvinylalkohol (EVOH) wird häufig als Sauerstoffbarriere für Lebensmittelverpackungsfolien eingesetzt. Je nach eingesetzter Type unterscheiden sich die Typen z.B. in den Gasdurchlässigkeiten, Abhängigkeit der Gasdurchlässigkeit von der Feuchtigkeit und mechanischen Eigenschaften.

Zur Charakterisierung der eingesetzten Type z.B. für Spezifikationen oder auch Wettbewerbsanalysen bietet sich das Verfahren der Dynamischen Differenzkalorimetrie (DSC) an.  Bei dem Artikelbild sehen Sie eine typischer Zusammensetzung einer Polyethylenfolie basieren auf PE-LLD und EVOH.

Schmelzpeaks für ausgewählte Standardtypen:
EVOH-Type 32 mol.% = ca. 183°C
EVOH-Type 38 mol.% = ca. 172°C
EVOH-Type 44 mol.% = ca. 165°C

Selbstverständlich verfügt unser Labor über die entsprechende Ausrüstung und das Know-how, um Ihre Aufgabenstellungen zu beantworten. Sprechen Sie uns einfach an.

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