DOW Adcotetm L86-500 – Neuer Barriereklebstoff

Barriereklebstoff

Barrierefunktion und Lebensmittelverpackung gehören irgendwie zusammen wie Adam und Eva.

Wäre es da nicht vorteilhaft, wenn außer speziellen Folien und Beschichtungen die in Mehrschichtverbundfolien notwendigen Kaschierkleber einen Beitrag dazu leisten würden?

Auf der Interpack 2017 präsentierte Dow Chemicals einen neuen Barriereklebstoff Adcotetm L86-500. Er ist für den Einsatz von mittleren Barriereanwendungen vorgesehen und soll zusätzlichen Schutz vor Sauerstoff und Feuchtigkeit bieten.
Dies soll helfen die Materialdicken weiter zu reduzieren, Verbundfolien zu vereinfachen oder mechanische Festigkeiten zu verbessern. Wünschenswert wäre eine Veröffentlichung von konkreten Daten zur Verbesserung der Sauerstoffdurchlässigkeit und Wasserdampfdurchlässigkeit. Ggf. folgt da ja noch etwas.

Auf der Webseite von Dow Chemical können Sie zusätzliche Informationen erhalten.

In allen konkreten Folienprüfungen und Verpackungsprüfungen steht Ihnen unser Labor gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Modulierte DSC Messung – Anwendungen und Vorteile am Beispiel Glasübergang Epoxidharz

Temperaturmodulierte DSC Messung

Im vorliegenden Fall, sollte eine vergleichende Charakterisierung eines “gealterten Epoxidharz Systems” mit einer “frischen Probe” durchgeführt werden. In der Abbildung des Betrages zeigt die grüne Kurve das “frische Material” und die blaue Kurve das gealterte Material.

Leicht ist zu erkennen, daß bei dem gealterten Material ein starker Relaxationspeak auftrat und dadurch z.B. eine Auswertung der Glasübergangsstufe mit der traditionellen DSC Technik (konstante Heiz- und Kühlrate) nicht möglich war oder eine nicht zufriedenstellendes Ergebnis liefern würde.

In der nachfolgende Abbildungen sehen Sie den Ausdruck einer Messung mit Hilfe der Temperaturmodulierten DSC Technik.  Die grüne Kurve beschreibt eine Art “Summenkurve” ist im wesneltichen mit der Kurve aus der traditionellen Technik vergleichbar. Mit Hilfe der modulierten DSC ist es nun möglich zwischen reversiblen (Glasübergang) und nicht reversiblen Vorgängen (Relaxation) zu unterscheiden. Die blaue Kurve beschreibt den Glasübergang des Materials ( und der ist sehr gut auswertbar) und die rote Kurve die Relaxation. Aufgrund der Peakform läßt sich hierbei die Veränderung über unterschiedliche Alterungsprozesse sehr gut charakterisieren und vergleichen.

Temperaturmodulierte-DSC-Messung

Die temperaturmodulierte DSC Technik leistet sehr gute Unterstützung bei der Charakterisierung von Kunststoffen und Beschichtungen, wenn die traditionelle Technik ihre Grenzen hat. Gerne führen wir in unserem modern ausgestatteten Kunststoff Prüflabor Messungen für Sie durch.

Vergrauen von Wurstwaren – damit Fleisch seine Farbe behält

Vergrauen Wurst

Um ein ansprechendes Aussehen zu erreichen, werden Wurstwaren häufig in transparenten sogenannten MAP Verpackungen (modified atmosphere packaging) angeboten. Insbesondere Brühwurst ist sehr anfällig gegenüber Licht und Sauerstoff.

Die Vergrauung von Wurstwaren ist ein sehr komplexer Prozess und daher sollte bei der Markeinführung auch der Aufbau von Verbundfolien dazu passend angestimmt werden. Je nach Zusammensetzung der Wurstwaren sind hierfür unterschiedliche Anforderungen notwendig. Insbesondere die Sauerstoffbarriere bzw. Sauerstoffpermeation gilt es zu beachten. Je nachdem ob in die Lebensmittelverpackung anorganische oder organische Sperrschichten eingebaut wurden, muß zusätzlich die Feuchtigkeit des Produktes mit berücksichtigt werden. Zahlreiche Reklamationen haben wir in der Vergangenheit bereits bearbeitet und können Sie im Bedarfsfall durch unser gut ausgestattetes Prüflabor unterstützen.

Natürlich können wir Sie auch bei dem Aufbau und der Zusammensetzung von Verbundfolien beraten und Sie bei der Erstellung von Spezifikationen bzw. Vorgaben unterstützen.

 

DSC-Prüfung in der Anwendung von Kunststofffolien

Materialbestimmung Kunststofffolie

Die Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) ist eigentlich ein relativ “einfaches Meßverfahren” bei dem der Kunststoff üblicherweise zweimal “aufgeheizt” und einmal abgekühlt wird. Erfasst werden dabei Energieänderungen, wenn das Material schmilzt, wieder fest wird oder von einem hart spröden Zustand in einen weicheren elastischen Zustand übergeht (Glasübergang). Dies wurde bewußt mal ganz einfach formuliert.

Wichtig für die Praxis ist das man mit Hilfe dieser Methode wichtige Informationen je nach Fragestellung erhalten kann:
Materialtype (z.B. verschiedene Polyethylen (PE) Typen z.B. LDPE, LLDPE, HDPE, verschiedene Polypropylen (PP) Typen z.B. Homopolymer, Randon Copolymer, verschiedene Polyamid (PA) Typen z.B. PA6, PA11, PA12
Materialschädigungen (z.B. Veränderung durch Alterung, Füllguteinfluß)
Informationen über die Parameter bei der Herstellung z.B. von Kunststofffolien (vergleichende Beurteilung)
Einfluß von Additiven auf das Schmelz-/ Abkühlverhalten

Daher wird die DSC Messung (Dynamische Differenzkalorimetrie) in der Praxis so häufig eingesetzt, aber auch gilt bis auf wenige Ausnahmen. DSC-Prüfung ist nicht gleich DSC-Prüfung und hier ist insbesondere Erfahrung notwendig, um für spezielle Fragestellungen die passende Analyseparameter festzulegen.

Seit über 20 Jahren analysieren wir speziell im Verpackungsbereich die unterschiedlichsten Folien und Aufgabenstellungen. Gerne auch Ihre Anwendung

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