Archiv für September, 2016

Ablagerungen auf Kunststofffolien untersuchen mittels FTIR-Spektroskopie

ablagerung-ftir-spektroskopie

Ablagerungen auf Oberflächen von Kunststofffolien können verschiedene Ursachen haben. Mit Hilfe der FTIR-Spektroskopie und spezieller Prüfanordnungen läßt sich dies untersuchen und charakterisieren.

Am Beispiel des dargestellten Artikelbildes war ein deutlicher Unterschied zwischen der “reinen” Polyethylenfolie (PE) und den Bereichen mit Ablagerungen erkennbar. Mit Hilfe unserer internen Datenbanken und ggf. weiteren Vergleichsmaterialien z.B. die eingesetzten Basisgranulate, konnte die Ablagerung einer verwendeten Granulattype zugeordnet werden. Deren Inhaltsstoffe wanderten an die Folienoberfläche und waren anhand der FTIR-Spektroskopie eindeutig identifizierbar. Die korrekte Auswahl der geeigneten Methode und Auswertung benötigt in der Regel nicht nur detaillierte Kenntnisse über die Methoden sondern vor allem auch intensive Materialkenntnisse.

Die FTIR-Spektroskopie ist ein wichtiges Instrument zur Analyse von Reklamationen und bei Schadensuntersuchungen. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihren Anwendungsfällen und nach unserer Erstbeurteilung erhalten Sie ein detailliertes unverbindliches Angebot. Unser Prüflabor für Kunststofffolien und flexible Verpackungen verfügt über sämtliche praxisorientierte Meßmethoden.

DIN EN ISO 527 – Zugversuch an Kunststofffolien

ISO 527 Zugversuch

Die Zugprüfung nach DIN EN ISO 527 in der aktuellen Version aus 2012 beschreibt die grundlegende mechanische Prüfung zur Bestimmung von Festigkeitswerten. Für die “Folienwelt” sind die Teile 1 und 3 relevant.

Die DIN EN ISO 527-3 ist ein internationaler Standard, der häufig zur Bestimmung der Zug­eigenschaften von Kunststofffolien in Längs und Querrichtung  zur Folienherstellung eingesetzt wird. Die Kunststoff­probe hat dabei eine Dicke von weniger als 1 mm. Zu den dabei bestimmten Eigenschaften gehören z.B. Zugfestigkeit, Streckgrenze, Streckdehnung, Bruchdehnung und der Elastizitätsmodul. Weil diese Proben sehr flexibel und empfind­lich sind, ist besonderes Augenmerk auf die Probenvorbereitung und das Einspannen der Prüfstreifen  zu legen.

Gerne können wir für Ihre Produkte diese mechanischen Kennwerte bestimmen.

Modulierte DSC Messung – Anwendungen und Vorteile am Beispiel Glasübergang Epoxidharz

Temperaturmodulierte DSC Messung

Im vorliegenden Fall, sollte eine vergleichende Charakterisierung eines “gealterten Epoxidharz Systems” mit einer “frischen Probe” durchgeführt werden. In der Abbildung des Betrages zeigt die grüne Kurve das “frische Material” und die blaue Kurve das gealterte Material.

Leicht ist zu erkennen, daß bei dem gealterten Material ein starker Relaxationspeak auftrat und dadurch z.B. eine Auswertung der Glasübergangsstufe mit der traditionellen DSC Technik (konstante Heiz- und Kühlrate) nicht möglich war oder eine nicht zufriedenstellendes Ergebnis liefern würde.

In der nachfolgende Abbildungen sehen Sie den Ausdruck einer Messung mit Hilfe der Temperaturmodulierten DSC Technik.  Die grüne Kurve beschreibt eine Art “Summenkurve” ist im wesneltichen mit der Kurve aus der traditionellen Technik vergleichbar. Mit Hilfe der modulierten DSC ist es nun möglich zwischen reversiblen (Glasübergang) und nicht reversiblen Vorgängen (Relaxation) zu unterscheiden. Die blaue Kurve beschreibt den Glasübergang des Materials ( und der ist sehr gut auswertbar) und die rote Kurve die Relaxation. Aufgrund der Peakform läßt sich hierbei die Veränderung über unterschiedliche Alterungsprozesse sehr gut charakterisieren und vergleichen.

Temperaturmodulierte-DSC-Messung

Die temperaturmodulierte DSC Technik leistet sehr gute Unterstützung bei der Charakterisierung von Kunststoffen und Beschichtungen, wenn die traditionelle Technik ihre Grenzen hat. Gerne führen wir in unserem modern ausgestatteten Kunststoff Prüflabor Messungen für Sie durch.

Undichte Siegelnaht prüfen

Dichtigkeit Siegelnaht

Die Dichtigkeit einer Siegelnaht ist eine grundlegende Materialeigenschaft von fertigen Kunststoffverpackungen und Folienverpackungen.

Am Mark existieren zahlreiche online bzw. offline Methoden, um die Dichtigkeit produktionsbegleitend zu prüfen und zu bewerten. Aber was macht man, wenn man eine Undichtigkeit feststellt?!

Zur Klärung der Ursache (z.B. Produkteinschlüsse, nicht geeignete Siegelbedingungen oder Folienfehler) ist die mikroskopische Prüfung ein wertvolles Hilfsmittel oder wie wir zu sagen pflegen: “Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte”.

Als Probenpräperation wird ein Mikrotomschnitt in dem “betroffenen” Bereich durchgeführt und anschließend erfolgt die mikroskopische Prüfung. In dem Artikel beigefügten Bild erkennen Sie beispielsweise einen kleinen nicht gesiegelten Bereich innerhalb einer Siegelnaht, der in einem konkreten Fall für eine Undichtigkeit verantwortlich war. Durch Veränderung der Siegelwerkzeuge wurde das Problem behoben.

Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Prüfservice für Kunststoffolien und Kunststoffverpackungen.

 

 

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