Materialprüfung Kunststofffolie – Lebensmittelverpackung – flexible Kunststoffverpackung – technische Folie

Analyse Kunststofffolie

Die Materialprüfung an Kunststofffolien, Lebensmittelverpackungen oder technische Folien ist ein wesentlicher Baustein für die Qualitätssicherung der Produkte.

Zunächst gilt es anhand der Anforderungen festzulegen, welche Prüfkriterien bzw. Prüfnormen sinnvollerweise angewendet werden sollen. Wir stellen häufig fest, daß als Ansatz mögliche Kenndaten aus Datenblättern oder “ähnlichen Spezifikationen” herangezogen werden.

Aber sind das wirklich die für Ihren Anwendungsfall relevanten Eigenschaften?!

Bei neuen Produkten (ggf. auch bei bestehenden) sollte das Anforderungsprofil möglichst exakt definiert werden, um darauf aufbauend die wichtigen Kenngrößen zu definieren und geeignete Methoden festzulegen.

Gerne beraten Sie wir Sie bei der Umsetzung und in unseren Prüflabor können wir mindestens 98% aller mögliche Anwendungsfälle für den Bereich der Kunststoffolien und flexiblen Kunststoffverpackungen abdecken.

Mikroskopie Verpackung / Folienverpackung / Kunststoffverpackung

Mikroskopie Verpackung

Lichtmikroskopische Untersuchungen an Kunststofffolien, Mehrschichtfolien, Verbundfolien und Verpackungen, Lebensmittelverpackungen können viele Anwendungsfälle abdecken. Häufig wird die Präparation in Kombination mit einem Mikrotomschnitt durchgeführt.

Nachfolgend haben wir einige Musterbeispiel aus unserem Prüflabor für Kunststofffolien, Folienverpackungen und Kunststoffverpackungen aufgeführt.

Mikrotomschnitt-Coex-Folie

Mikrotomschnitt-Coex-Folie

 

Schichtanalyse von Folien und Vermessung von Einzelschichten (z.B. Druckträgerfolien, Siegelschichten, Coexfolien, Klebstoffschichten, Lacke, Druckfarbenaufbau).

 

 

 

 

 

Undichte Siegelnaht

Undichte Siegelnaht

 

Beurteilung von Siegelnähten und Verschweißungen. Ursachenanalyse bei undichten Packungen.

 

 

 

 

Mikroskopie Stanzung / Laserperforation

Mikroskopie Stanzung / Laserperforation

 

Vermessung und Beurteilung von Stanzungen und Gravuren z.B. als Öffnungshilfe bei Verpackungen

 

 

 

 

 

 

Folienstippe

Folienstippe

 

Untersuchung und Ursachenfindung von Fremdkörpern und Stippen in Folien

 

 

 

 

 

Gerne untersuchen wir auch Ihren Anwendungsfall und senden Sie uns einfach eine unverbindliche Prüfanfrage

 

Wasserdampfdurchlässigkeit Kunststofffolie

Seminar Verpackungsfolie

Die Wasserdampfdurchlässigkeit von Folien aus Kunststoffen stellt häufig eine Grundeigenschaft einer Folienverpackung dar. Gerade im Verpackungsbereich, um z.B. trockene Produkte vor Feuchtigkeit zu schützen oder aber feuchte Produkte vor dem Austrocknen zu hindern.

Grundsätzlich weisen unterschiedliche Materialien auch unterschiedliche Durchlässigkeiten auf. Faustregel ist dabei, daß unpolare Werkstoffe wie z.B. Polyethylen PE oder Polypropylen PP von Hause aus eine relativ geringe Durchlässigkeit zeigen während polare Werkstoffe wie z.B. Polyamid PA oder Polyester PET deutlich höhere Werte aufweisen.

Die Durchlässigkeit von Polyethylen ist abhängig von der eingesetzten Basiswerkstoffen und z.B. zeigt eine Kunststofffolie aus Polyethylen mit hoher Dichte PE-HD eine Durchlässigkeit von ca. 0,4g/m2 bei 100µm während Polyethylen mit niederer Dichte PE-LD  einen Wert von ca. 1g/m2 aufweist .

Insbesondere bei Kunststofffolien ist die Orientierung, bedingt durch den Herstellprozeß der Folie, eine zusätzliche Eigenschaft, die wesentlichen Einfluß auf die Barriereeigenschaft hat. Beispielweise hat eine 20µm PA-Folie ungereckt eine Wasserdampfdurchlässigkeit von ca. 90g/m2, während eine gereckte “nur” 15µm dicke OPA-Folie ca. 80g/m2 aufweist. Dies ist bei der Gestaltung einer Verpackung unbedingt zu berücksichtigen.

Geprüft wird die Barriereeigenschaft einer Kunststofffolie nach folgenden Standards:
DIN 53122-1 Prüfung von Kunststoff-Folien, Elastomerfolien, Papier, Pappe und anderen Flächengebilden – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit – Teil 1: Gravimetrisches Verfahren
ISO 15106-1 Kunststoffe- Folien und Flächengebilde – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit Teil 1: Verfahren mit Feuchtigkeitssensor
ISO 15106-2 Kunststoffe- Folien und Flächengebilde – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit Teil 2: Infrarotnachweis-Sensorverfahren
ISO 15106-3 Kunststoffe- Folien und Flächengebilde – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit Teil 3: Elektrolytnachweis-Sensorverfahren
ASTM- F 1249 Standard test method for water vapor transmission rate of sheet material using a modulated infrared sensor

Unser Prüflabor für Kunststoffolien, flexible Verpackungen und Lebensmittelverpackungen übernimmt gerne

ISO 8295 – Reibverhalten von Kunststofffolien flexiblen Verpackungen richtig messen

ISO 8295 Reibungskoeffizient

Das Reibungsverhalten stellt bei der Verarbeitung von Folien einen entscheidenden Parameter dar.

Beim Transport, Formen von Folienbahnen, Verpacken von Lebensmitteln hat dieser unter anderem Einfluß auf die Höhe der Abzugskraft und die Bahnführung in Verpackungsmaschinen. In der Prüfnorm ISO 8295 Kunststoffe – Folien und Bahnen – Bestimmung der Reibungskoeffizienten sind die Voraussetzungen und Parameter der Prüfanordnug  exakt beschrieben. Dennoch findet man in der Praxis immer wieder Unterschiede in den Meßergebnissen.

Gründe hierfür können sein z.B. : unterschiedliche Verbindungen mit der Kraftmessdose, nicht sichtbare Kontamination der Folienoberfläche, unterschiedliche Konditionierungszeiten bis zur Prüfung.

Aufgrund unserer jahrelangen Praxiserfahrung können wir in unserem Prüflabor nicht nur “exakt messen” sondern auch die Meßwerte bewerten und Sie bei einer Festlegung für Verpackungsspezifikationen beraten. Warum eine Folienoberfläche einmal “eher glatt” und einmal “eher stumpf” ausfallen kann, erläutern wir Ihnen gerne in unserem Seminaren  / Workshops für Kunststoff-Verpackungsfolien.

 

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